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Writers Edition Antoine Saint-Exupéry Limited Edition

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Writers Edition Antoine de Saint-Exupéry Limited Edition

 

Die Montblanc Writers Edition des Jahres 2017 ist Antoine de Saint Exupery, dem Autor des berühmten „Le Petit Prince“ (Der kleine Prinz) gewidmet.

Das Design der Montblanc Writers Edition Antoine de Saint Exupery Special Edition Schreibgeräte ist von Saint-Exuperys Flugzeug Caudron Simoun und seiner Leidenschaft für das Fliegen inspiriert.

Die Kappe und der Korpus der Schreibgeräte sind aus tiefblauem Edelharz gefertigt und mit einer Nietengravur versehen. Der Konus ist mit den geografischen Koordinaten der Städte verziert, die im Leben von Saint-Exupery eine besondere Rolle gespielt haben.

Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

Die 26. Montblanc Writers Edition ist eine Hommage an das Leben und das Vermächtnis des herausragenden französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944).

Zu seinen bekanntesten literarischen Werken gehören Nachtflug, Wind, Sand und Sterne und Flug nach Arras. Weltruhm erlangte er jedoch mit seiner märchenhaften Erzählung Der kleine Prinz. Dieses Buch gehört zu den am meisten verkauften und am häufigsten übersetzen Büchern aller Zeiten.  Durch seine Erfahrungen als Pilot der französischen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs sind seine Geschichten voll von Abenteuern. 

Das Design der Writers Edition Antoine de Saint-Exupéry ist von seiner berühmten Erzählung Nachtflug inspiriert. Die Form der Schreibgeräte empfindet die Silhouette seines Flugzeugs nach und die Gravuren auf dem Korpus und der Kappe aus nachtblauem Edelharz verweisen auf die Nieten des Luftfahrzeugs. Sein Cockpit diente als Inspiration für die platinierten Beschläge. Und als Verweis auf seine langen Reisen ziert eine Gravur der geographischen Positionen von bedeutenden Städten in Saint-Exupérys Leben den Konus. Der in die Feder aus platiniertem 750er Gold eingravierte kleine Stern ist eine Hommage für den kleinen Prinzen.

Writers Edition Antoine de Saint-Exupéry Limited Edition Füllfederhalter

Das Design und die Form sind von seinem legendären Caudron Simoun Flugzeug und seinem berühmten Roman „Nachtflug“ inspiriert. Gravuren auf Korpus und Kappe zeigen den Himmel, wie Saint-Exupéry ihn am 1. November 1929 um 23.00 Uhr sah. Als Direktor des neu gegründeten Unternehmens Aeroposta Argentina S.A. übernahm Antoine de Saint-Exupéry den ersten Flug am 1. November 1929 und flog von einem Flugfeld in Villa Harding Green nach Comodoro Rivadavia. Die Beschläge sind vom Cockpit seines Flugzeugs inspiriert. Die geographischen Positionen bedeutender Städte in Saint-Exupérys Leben zieren als Gravur den Konus. Die Feder erinnert an seinen berühmtesten Roman: „Der kleine Prinz“.

  • Kolbenfüllfederhalter
  • Handgefertigte Feder aus 750er/18 K Gold mit spezieller Gravur
  • Montblanc Tinte: Mystery Black, Royal Blue, Midnight Blue, Burgundy Red, Lavender Purple, Oyster Grey, Toffee Brown, Irish Green, Corn Poppy Red

 

Writers Edition Antoine de Saint-Exupéry Limited Edition Rollerball

Das Design und die Form sind von seinem legendären Caudron Simoun Flugzeug und seinem berühmten Roman „Nachtflug“ inspiriert. Gravuren auf Korpus und Kappe zeigen den Himmel, wie Saint-Exupéry ihn am 1. November 1929 um 23.00 Uhr sah. Als Direktor des neu gegründeten Unternehmens Aeroposta Argentina S.A. übernahm Antoine de Saint-Exupéry den ersten Flug am 1. November 1929 und flog von einem Flugfeld in Villa Harding Green nach Comodoro Rivadavia. Die Beschläge sind vom Cockpit seines Flugzeugs inspiriert. Die geographischen Positionen bedeutender Städte in Saint-Exupérys Leben zieren als Gravur den Konus.

  • Rollerball
  • Montblanc Rollerball-Minen: Mystery Black, Pacific Blue, Nightfire Red, Fortune Green, Chestnut Brown, Amethyst Purple, Barbados Blue; Montblanc fineliner refills: Mystery Black, Pacific Blue, Amethyst Purple, Barbados Blue

Writers Edition Antoine de Saint-Exupéry Limited Edition Kugelschreiber

Das Design und die Form sind von seinem legendären Caudron Simoun Flugzeug und seinem berühmten Roman „Nachtflug“ inspiriert. Gravuren auf Korpus und Kappe zeigen den Himmel, wie Saint-Exupéry ihn am 1. November 1929 um 23.00 Uhr sah. Als Direktor des neu gegründeten Unternehmens Aeroposta Argentina S.A. übernahm Antoine de Saint-Exupéry den ersten Flug am 1. November 1929 und flog von einem Flugfeld in Villa Harding Green nach Comodoro Rivadavia. Die Beschläge sind vom Cockpit seines Flugzeugs inspiriert. Die geographischen Positionen bedeutender Städte in Saint-Exupérys Leben zieren als Gravur den Konus.

  • Kugelschreiber
  • Montblanc Kugelschreiberminen: Mystery Black, Pacific Blue, Nightfire Red, Fortune Green, Amethyst Purple, Barbados Blue

Tintenfass Antoine de Saint-Exupéry, 50 ml

Die Tinte und die Minen sind für die Schreibgeräte zu Ehren des französischen Schriftstellers, Dichters, Aristokraten, Journalisten und Flugpioniers Antoine de Saint-Exupéry gedacht. Die Farbe ist von der Wüste bei Sonnenuntergang inspiriert. Besondere Verpackung mit einer Darstellung von Antoine de Saint-Exupérys legendärem Caudron Simoun Flugzeug, einer Himmelskarte und des Fliegers selbst.

  • Refill Typ: Tintenfass
  • Größe: 50 ml
  • Farbe: Dunkelsafran

 

Informationen zum Leben und Werk von von Antoine Saint-Exupéry haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Kurze Biographie

Saint-Exupery, Jahrgang 1900, ist als Schriftsteller und Pilot bekannt geworden. Neben „Der kleine Prinz“ begründen vor allem die Werke „Stadt in der Wüste“ und „Brief an einen Ausgelieferten“ seinen literarischen Ruhm.

Saint-Exupery wuchs in behüteten Verhältnissen auf. Nach einem Studium der Architektur leistete er seinen Militärdienst ab, wo er zum Piloten ausgebildet wurde. Nach seinem Austritt aus der Armee 1925 bekam er eine Anstellung bei der Air France. Von 1929 bis 1931 war er Direktor eine Fluglinie in Buenos Aires, von 1938 bis 1939 flog er für eine Frachtlinie nach Feuerland. Im selben Jahr kehrte er nach Paris zurück, wo er sein Buch „Wind, Sand und Sterne“ beendete und veröffentlichte. Für dieses Werk erhielt er den Romanpreis der Academie Française.

Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er zunächst als Pilot für Frankreich, emigrierte dann in die USA und kehrte 1943 als Mitglied der Air Force zurück nach Europa. In dem Jahr schrieb er auch „Der kleine Prinz“.

Antoine de Saint-Exupery starb am 31. Juli 1944 bei einem Flugzeugabsturz auf Korsika.

Nachtflug

In seinem dritten Roman „Vol de nuit“ („Nachtflug“) von 1931 schreibt Antoine de Saint-Exupéry über den tödlichen letzten Flug eines Piloten. Zwar ist die Handlung fiktiv („erfunden“), doch die Geschehnisse im Buch sind an Antoine de Saint-Exupérys Erfahrungen und Erlebnisse im wirklichen Leben angelehnt. Das Hauptthema des Buches ist die heldenhafte Pflichterfüllung von zugetragenen Aufgaben trotz tödlicher Gefahren. Der Held des Romans, genannt Rivière, denkt, dass das wahre Glück in der Erfüllung großer Taten liege – ein Gedanke, der sich in allen frühen Werken Antoine de Saint-Exupérys findet. Typisch für die Gesellschaft und die Literatur des frühen 20. Jahrhunderts wird ein echter Held als furchtloser, wagemutiger und unerschrockener Mann dargestellt, der den Weg des Fortschritts begeht. Nicht einmal der Tod eines seiner Piloten kann Rivière erschüttern – er ist schlicht ein Opfer auf dem Weg des Fortschritts. Antoine de Saint-Exupérys Vorstellung von wahrer Heldenhaftigkeit änderte sich allerdings im Laufe seines Lebens und seiner Literatur erheblich.

Die große Leidenschaft

Seine Leidenschaft für das Fliegen entdeckte Antoine de Saint-Exupéry, geboren in in der französischen Stadt Lyon als drittes von fünf Kindern, bereits als Junge. Als er zwölf Jahre alt war, wurde er zum ersten Mal auf einen Flug mitgenommen, wovon er sehr begeistert war. Nach dem Abitur bewarb er sich 1917 als Offizier bei den Marinefliegern, wurde jedoch abgelehnt. Stattdessen studierte er Architektur in Le Mans, doch der Traum vom Abenteuer Fliegen ließ den jungen Antoine nicht los. Schließlich leistete er von 1921 bis 1923 seinen Wehrdienst bei der französischen Luftwaffe in Straßburg ab und wurde erst zum Flugzeugmechaniker, dann zum Piloten ausgebildet.

Seine aufregenden Erlebnisse als Pilot schrieb Antoine de Saint-Exupéry nieder und veröffentlichte 1926 erstmals ein Buch, den Roman „L’aviateur“ („Der Flieger“). Nur drei Jahre später erschien sein Roman „Courrier sud“ („Südkurier“), der auf „Der Flieger“ zurückgeht. Darin verarbeitet Antoine de Saint-Exupéry sein tollkühnes Leben als Pilot einer Luftfrachtgesellschaft zwischen Toulouse (Frankreich) und den französischen Kolonien in Casablanca (Marokko/Afrika) und Dakar (Senegal/Afrika). Mittlerweile war er von seinem Beruf als Militärpilot in die Post- und Frachtluftfahrt gewechselt.

Der kleine Prinz

„Der kleine Prinz“ begeistert die ganze Welt

Die englische Buchausgabe von „Der kleine Prinz“ als Original von 1950. (Quelle: Wikipedia)

Das moderne Märchen vom „kleinen Prinzen“ ist eines der größten Bucherfolge der Nachkriegszeit. Es wurde schon in mehr als 140 verschiedene Sprachen übersetzt. In der japanischen Stadt Hakone gibt es sogar ein Museum für den „kleinen Prinzen“. Seine tiefgründigen und einfühlsamen Botschaften und Aussagen sprechen Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt an. Antoine de Saint-Exupéry versetzt sich selbst als einen der Charaktere in eine Welt voller Fantasie, in der sich realistische sowie unwirkliche und traumähnliche Elemente ergänzen. Der Erzähler macht nach einer Flugzeugpanne in der Einsamkeit der Wüste Bekanntschaft mit dem kleinen Prinzen, einem „kleinen, ganz außergewöhnlichen Männchen“. Dieser erzählt ihm, er habe seinen Heimatplaneten verlassen, da er sich mit der stolzen und eitlen Rose zerstritten habe. Nach mehreren Stationen auf anderen Planeten sei er schließlich auf der Erde gelandet.

Der kleine Prinz erzählt von verschiedenen Personen, die er auf seiner Reise getroffen hat. Jede Episode über einen Planeten kann man hierbei als eigenständiges Gleichnis sehen: Jede Person auf einem anderen Planeten steht also symbolisch für eine bestimmte negative Charaktereigenschaft, die viele Menschen in der wirklichen Welt auch haben. Der Geschäftsmann zum Beispiel ärgert sich, vom kleinen Prinzen gestört zu werden, während der König nur daran denkt, seine Untertanen zu beherrschen. Der Eitle freut sich lediglich über die Bewunderung anderer und der Geograph kennt fremde Länder nur aus Büchern. Bildhaft spielt Antoine de Saint-Exupéry als Autor auf gesellschaftliche Probleme an: Viele Menschen leben nur in ihrer eigenen Welt und kümmern sich kaum um die Probleme anderer. Saint-Exupéry kritisiert zum Beispiel übertriebene Rastlosigkeit, Machtansprüche, Eitelkeit sowie Trägheit. Der kleine Prinz, die Verkörperung eines jeden Kindes, sucht einfach nur nach Gemeinschaft und Freundschaft, die er aber unter den Bewohnern der Planeten nicht finden kann.

Der letzte Flug

Erst als der kleine Prinz auf der Erde den schlauen Fuchs trifft, lernt er, was Mitmenschlichkeit bedeutet. „Man sieht nur mit den Augen des Herzens in der richtigen Weise. Das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen“, lehrt der Fuchs. Die Moral des Märchens besagt, dass die Erwachsenen zu sehr auf Äußerlichkeiten achten und sich selbst zu wichtig nehmen. Kinder hingegen begreifen das Innere der Dinge mit dem Herzen und lassen sich weniger von der äußeren Erscheinung beirren.

Der riesige Erfolg von „Der kleine Prinz“ ist darauf zurückzuführen, dass grundlegende Themen wie Freundschaft, Gemeinschaft und Mitmenschlichkeit im Mittelpunkt stehen. Antoine de Saint-Exupérys Held ist hier ein kleiner Junge, der in der oberflächlichen Welt der Erwachsenen wahre und wichtige Werte sucht – ein Thema, das Menschen auf der ganzen Welt anspricht. Deswegen wird das Märchen auch noch immer gerne als Schulliteratur gelesen.

Noch mehr Beachtung erhielt „Der kleine Prinz“, weil Antoine de Saint-Exupéry nur ein Jahr nach der Veröffentlichung auf mysteriöse Weise verstarb. 1944 musste er erneut Aufklärungseinsätze, diesmal im südlichen Mittelmeer, fliegen. Nazi-Deutschland war fast besiegt und die Mittelmeerregion beinahe unter der Kontrolle der US-amerikanischen, britischen und französischen Streitkräfte. Am 31. Juli 1944 hob Saint-Exupéry von der Insel Korsika zu seinem letzten Flug ab, von dem er jedoch nie zurückkehrte. Man vermutet, dass er von einem deutschen Jagdflugzeug abgeschossen wurde. Es ist aber auch nicht gänzlich auszuschließen, dass Antoine de Saint-Exupéry Selbstmord beging. Er soll vor seinem Tod unter Depressionen gelitten und sich von der Welt entfremdet gefühlt haben. Er träumte von einer besseren Welt. Wie der kleine Prinz war auch er selbst auf der Suche nach wahren Werten in einer Welt, die vom Krieg zerrissen war.

Antoine de Saint-Exupéry - Abenteurer, Träumer und Schriftsteller

Die Beiträge stammen von Christoph Hühnergarth. Recht herzlichen Dank dafür.

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Mit einem Vorwort von André Gide erscheint in Paris der Roman »Nachtflug« von Antoine de Saint-Exupéry (* 1900,  1944); er wird mit dem Literaturpreis Prix Fémina ausgezeichnet. Rivière, der Leiter des im Aufbau befindlichen Luftpostnetzes zwischen Frankreich und Südamerika, erwartet in Buenos Aires die Ankunft dreier Maschinen, die zur Beschleunigung der Postbeförderung nachts unterwegs sind. Der Verlust eines Flugzeugs könnte sein Werk bedrohen, um dessentwillen er von den Fliegern das Äußerste verlangt, d.h. notfalls den Tod, da das wahre Glück in der Erfüllung der Tat liege und der Dienst an der gemeinsamen, dem Fortschritt dienenden Sache höher als das Glück des einzelnen zu bewerten sei. Während zwei Maschinen eintreffen, verunglückt der dritte Flieger in einem Schneesturm über den Anden. Rivière will dennoch sein Werk fortsetzen, vermeintlich im Dienste des Fortschritts.

Antoine de Saint-Exupéry.
Courtesy of the Bibliotheque Nationale, Paris; photograph, J.P. Ziolo

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